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Ostergrüße unseres Vorsitzenden Kai Müller

Sehr geehrte Mitglieder, Freunde und Gönner des FSV Gerlingen,

seit Beginn der Pandemie haben wir alle viel und gleichermaßen doch so wenig erlebt. Wir leiden noch immer unter den Einschränkungen, die Lage scheint immer diffuser zu werden, wenn wir uns in Deutschland und Europa umschauen. Bemühungen um Lockerung einerseits, der holprige Impfstart, kein bundesweites einheitliches Vorgehen und Unverständnis für Lockdown-Festlegungen andererseits.

Aber was haben wir in dieser Zeit in unserem Verein erlebt?

Die 1. Mannschaft absolvierte acht Spiele unter Corona-Bedingungen, dann kam die bis heute andauernde Unterbrechung. Die Transferperiode begann. Es gibt viele Abgänge und dem einen oder anderen wurde es Angst und Bange um den FSV. Natürlich tut es uns um jeden der Abgänge leid, aber auch solche Situationen geschehen manchmal in einem Fußballclub. Und dann gibt es zwei Möglichkeiten, mit den Gegebenheiten umzugehen: Man kann sich im Selbstmitleid baden und beklagen, dass alles ‚den Bach runter‘ geht. Oder man sieht die Situation als Chance, behält die Ruhe und versucht eine schlechte Phase dazu zu nutzen, einen Neuaufbau zu starten. Wir haben uns für die Chance und gegen das Selbstmitleid entschieden.

Wir haben, gemeinsam mit unserem neuen Trainer Dominik Dapprich, nach jungen, talentierten Spielern gesucht. Hier sind wir teilweise bereits erfolgreich gewesen, in anderen Fällen auch (noch) nicht. Aber eines kann ich Euch versichern: Wir arbeiten mit Hochdruck daran, im nächsten Jahr wieder erfolgreich Fußball spielen zu können. Hier gilt ein Dank den Spielern, die trotz der undurchsichtigen Planungslage zugesichert haben, weiter das schwarz-weiße Hemd zu tragen. Die Entscheidung, in welcher Klasse wir spielen werden, wird nicht auf den Sportplätzen der Westfalenliga gefällt, davon bin ich fest überzeugt. Wir sind aber auf alles vorbereitet.

Wir sollten zudem nicht vergessen, dass sich unsere 2. Mannschaft unter ihrem neuen Trainer Robin Brucker hervorragend in der Kreisliga A etabliert hat. Wir haben spektakuläre Derbysiege gefeiert und die Weiterentwicklung der Mannschaft ist unverkennbar. Des Weiteren zahlt sich die Jugendarbeit aus. Im Sommer kommen, bei zwei Abgängen, fünf Spieler aus der A-Jugend ins Team der Reserve. Außerdem gibt es zwei externe Neuzugänge, die ebenfalls schon auf eine Gerlinger Vergangenheit zurückblicken können. Das ist ein guter Weg.

Die größten sportlichen Verliererinnen in der Pandemie sind ganz klar die Spielerinnen der FSV-Damenmannschaft um ihren Trainer Frank Germann. Sie stehen auf dem ersten Tabellenplatz der Kreisliga Olpe/Siegen/Wittgenstein und stellen außerdem die beiden Führenden der Torjägerliste. Ohne Pandemie hätte dort etwas ganz Großes heranwachsen können, aber ich bin fest davon überzeugt, dass wir auch in der nächsten Saison die PS wieder auf die Straße bringen werden.

Ich kann Euch versichern, dass ich kaum etwas mehr vermisse, als am Sonntag auf die Sportplätze zu gehen und Fußball zu schauen. Noch mehr jedoch fehlt mir der Kontakt mit Euch, den Fans, Freunden und Gönnern des FSV. Geschichten aus alten Zeiten, die Analyse des Spielgeschehens und der Klatsch und Tratsch. Das alles ist mit spazieren gehen am Sonntag nicht im Ansatz vergleichbar.

Deshalb meine Bitte an Euch: Haltet Euch an die Regeln der Bundes- und Landesregierung, damit die ganze nun Corona-Nummer schnell vorbei geht. Beachtet die Gebote der Politik, geht zur Impfung und nutzt die Testmöglichkeiten, die überall angeboten werden.

Ich denke, dass wir uns alle schnellstmöglich auf dem „schönsten Berg im Sauerland“, dem Bieberg, wiedersehen wollen. Und dafür ist das oben Genannte notwendig.

Ich wünsche Euch besinnliche Ostertage im Kreise Eurer Familien. Ein paar ruhige Tage, um den Akku wieder aufzuladen, tun uns allen, gerade in dieser Zeit, gut.

In der Hoffnung, dass wir uns in Zukunft wieder regelmäßig sehen, verbleibe ich

mit sportlichem Ostergruß

Kai Müller
1. Vorsitzender
FSV Gerlingen e.V.