Skip to main content
Beitragsbild

Auswärtsniederlage in Berleburg

VfL Berleburg : FSV Gerlingen   4:2  (1:1)  Bericht: Stephan Schwenke. Heute keine Fotos.

Auswärtsfahrt nach Berleburg und wie jedes Jahr gabs nichts zu erben. Trainer Hennecke musste bei der Aufstellung improvisieren, denn es fielen einige Stammspieler aus. Im Tor begann heute Marius Grebe, der den an der Hand verletzten Christoph Sauermann ersetzte.

Der FSV kam eigentlich gut ins Spiel, kombinierte gefällig nach vorne, musste aber in der Abwehr stets auf der Hut sein, denn die sehr agilen und technisch beschlagenen Berleburger Angreifer waren ein steter Unruhefaktor. Dies zeigte sich auch in der 14. Minute, als man einen gegnerischen Angriff fast geklärt hatte, dann das Zuspiel in die Spitze nicht verhindern konnte und es so 1:0 stand. Unglücklich.

Unsere Erste schien aber kaum geschockt, spielte weiter nach vorn und kam in der 32. Minute verdient zum Ausgleich. Nach einem feinen Pass aus dem Mittelfeld war Marcel Laube plötzlich auf und davon, umspielte den Torwart und schob locker ein. 1:1.

Kurz vor der Pause bekam der FSV nochmal einen Freistoß, doch der brachte leider nichts ein. Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Gerlinger spielbestimmend, kassierte aber in der 48. Minute aufgrund eines Missverständnises in der Abwehr den zweiten Gegentreffer. Nach einem langen Ball versuchten Verteidigung und Torwart an den Ball zu kommen, lachender Dritter war ein Berleburger Angreifer, der als letzter den Ball berührte und so den erneuten Führungstreffer für seine Mannschaft erzielte.

Und es ging schlecht weiter. Berleburg wieder mit schnellem Angriff, Torwart Grebe klärt im letzten Moment, leider genau vor die Füße eines weitern Berleburgers, der per gefühlvollem Luper das 3:1 erzielt (58.). Spiel gelaufen? Nicht ganz. 65. Minute, Zweikampf im Berleburger Strafraum, Foulspiel, Elfmeter. Michel Schöler tritt an, scheitert aber am weit vor seinem Tor stehendem Torwart. Pech.

Das 2. Tor für den FSV fiel aber doch noch und zwar in der 75. Minute durch ein Eigentor. Die Biebergelf wirft nun alles nach vorne und kommt zu zwei 100%-Torchancen, die der Torwart der Hausherren aber prächtig parierte. Hinten war man nun offen und kassierte in der 89. Minute per Konter das 4:2. Das wars.

Da Hohenlimburg gleichzeitig 5:0 gewinnen konnte, beträgt der Abstand nur noch 3 Punkte bei schlechterem Torverhaeltnis. Das wird noch spannend. Nächste Woche kommt der Watzkeclub aus Erlinghausen auf den Bieberg, auch nicht unbedingt Laufkundschaft.

Aufstellung: Grebe – Bossert (Basoglu), C. Brüser, F. Brüser, Stahl (Beckmann) – Schöler, Bredebach (Tautz), Ohm, Zimmermann – Weber, Laube