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Jahreshauptversammlung

Knapp 100, genauer gesagt 98, Mitglieder konnte FSV-Vorsitzender Kai Müller in der diesjährigen Jahreshauptversammlung im Clubhaus auf dem Bieberg begrüßen. Die umfangreiche Tagesordnung wurde zügig abgearbeitet.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden gedachten die Anwesenden der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder des Vereins. Dann informierte Kai Müller die Versammlung darüber, dass das für die Immobilie zuständige Vorstandsmitglied Stefan Stracke aus beruflichen Gründen sein Amt aufgegeben habe. Die Aufgaben werden bis zur Bestellung eines neuen Vorstandsmitglieds von Christian Zwiener, dem Vorgänger von Stefan Stracke übernommen. Kai Müller bedankte sich bei Christian Zwiener für die spontane Bereitschaft zu helfen, wenn Not am Mann ist, und bei allen Helfern des FSV, die Tag für Tag in ihren jeweiligen Aufgabengebieten für den Verein ehrenamtlich tätig sind. Seinen Dank verband Kai Müller mit einem Aufruf an die anwesenden Mitglieder, mehr noch aber an die zu Hause gebliebenen, sich für den Verein einzusetzen und eine kleine Aufgabe, je nach persönlicher Interessenlage, zu übernehmen.

Nach dem Verlesen des Protokolls folgten die Berichte aus den Abteilungen. Den Anfang machte Jugendvorsitzender Norbert Kaufmann, der seit 17 Jahren im Amt ist und entsprechend professionell die Jugendarbeit des Vereins schilderte. Er berichtete vom Vereinsjugendtag und stellte neben der täglichen Arbeit des Jugendvorstands die einzelnen Jugendtrainer vor, die ganz wichtige und unbezahlbare Arbeit im Nachwuchsbereich leisten. Allerdings waren vom Jugendvorsitzenden auch kritische Töne zum Sozialverhalten einiger Jugendlicher zu hören. Unzuverlässigkeit, Unpünktlichkeit und auffällige Verhaltensmuster aufgrund fehlender familiärer Erziehung würden zunehmend zu einem Problem für eine erfolgreiche Jugendarbeit. „Diese Entwicklungen, mit denen Jugendtrainer und Betreuer in allen Vereinen zu kämpfen haben, werden sicherlich in Verbindung mit anderen Ursachen zu einer starken Veränderung des Jugendfußballs in den nächsten Jahren führen“, sagte Norbert Kaufmann bei seinem Ausblick. Der demografische Wandel, die Trends hin zu Modesportarten und die Konkurrenz zu einem Überangebot an bequemen Freizeitgestaltungsmöglichkeiten stellen unsere Fußballvereine vor große Probleme. „Es wird über kurz oder lang kein Weg daran vorbei führen, eine Zusammenarbeit mit mehreren Vereinen auf breiter Ebene zu suchen, um überhaupt Mannschaften stellen und Trainer gewinnen zu können“, ist sich Norbert Kaufmann sicher. Seine Ausführungen schloss er mit einem Aufruf an die Versammlungsteilnehmer, für eine Mitarbeit im Jugendbereich des FSV zu werben, damit die erfolgreiche Jugendarbeit trotz immer schwieriger werdender Rahmenbedingungen fortgesetzt werden kann.

Die Berichte zu den beiden Seniorenmannschaften waren schnell über die Bühne. Dem derzeitigen Erfolg der ersten Mannschaft ist nichts hinzuzufügen. Die zweite Mannschaft hat sich im gesicherten Mittelfeld der Kreisliga B etabliert. Bei den FSV-Damen sieht es sportlich nicht ganz so gut aus, dafür ist aber der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft hervorragend. Trainer Frank German kann auf diese Geschlossenheit setzen und dann wird sich auch der Erfolg wieder einstellen. In der Altliga sind 102 Mitglieder unterwegs, davon 41 Aktive. Neben den sportlichen Aktivitäten nimmt natürlich auch die Geselligkeit einen breiten Raum ein, der mit seinen zahlreichen Angeboten von den Mitgliedern gerne in Anspruch genommen wird.

Einen positiven Kassenbericht legte Kassierer Klaus Schlechtinger vor. Mit einem Kassenbestand von 48.000 Euro war der Bestand höher als im Vorjahr und das trotz der Kosten für den neuen Kunstrasen, der im vergangenen Jahr finanziell zu stemmen war. Angesichts der überzeugenden Zahlen wurden dem Kassierer und Vorstand vorbehaltlose Entlastung erteilt. Der Wahl der Kassenprüfer, für die Dominik Zimmermann, Steven Ridder und Hans-Peter Moser anstanden, erfolgte ebenfalls einstimmig.

Die turnusmäßigen Vorstandswahlen gingen geräuschlos vonstatten. Einstimmig bei jeweils einer Enthaltung des zur Wahl Stehenden wurde Klaus Schlechtinger als Kassierer auf eigenen Wunsch nur für ein Jahr im Amt bestätigt und die übrigen Vorstandsmitglieder, Gerhard Seiwert als Geschäftsführer, Stefan Büdenbender als sportlicher Leiter, Timo Sondermann für den Bereich Marketing und Öffentlichkeitsarbeit und Norbert Kaufmann als Jugendvorsitzender für zwei Jahre.

Gegen Ende der Versammlung wurden langjährige Vereinsmitglieder geehrt. Seit 52 Jahren gehört Engelbert Arens zum FSV. Aus nicht mehr nachvollziehbaren Gründen wurde seine Ehren vor zwei Jahren versäumt. Das hat Engelbert aber nicht weiter gestört. Dafür ist er heute mit seinen 52 Jahren Mitgliedschaft Spitzenreiter in der Jubilarriege und freute sich über die „leicht verspätete“ Ehrung sehr. Ebenfalls 50 Jahre zu FSV-Familie gehören Rudi Boden, Michael Klein , Ralf Sondermann, Heiner Stettner und Ludger Alfes. Seit 25 Jahren halten Julia Menne, die leider verhindert war, Klaus-Jürgen Schödl, Jan Weber, Erhard Stahl, Guido Stracke und Daniel Stettner dem Verein die Treue. Herzlichen Glückwunsch allen Jubilaren verbunden mit dem Wunsch auf viele weitere gemeinsame Jahre in unserem Verein.

Unter Punkt Verschiedenes beantwortete Vorsitzender Kai Müller Fragen zu:

  • der neuen Flutlichtanlage mit LED-Technik, die im Mai dieses Jahres installiert wird,
  • der Erneuerung der Tartanbahn, mit der am 20.05.2019, nach dem letzten Heimspiel begonnen wird,
  • dem Gründungsjahr des Vereins, das aufgrund eines Vorstandsbeschlusses wie bisher auf 1959 datiert ist.

Nach ausführlicher Beantwortung der Fragen schloss der Vorsitzende die harmonische Versammlung um 21:40 Uhr. Die folgenden Bilder geben einen Überblick über die entspannte Atmosphäre und zeigen unsere Jubilare, die trotz der hinteren Plätze in der Fotogalierie im Mittelpunkt der Versammlung standen. Herzliche Glückwunsch noch einmal allen Geehrten.