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Spielberichte

Licht und Schatten für die Teams vom Bieberg.

FSV Gerlingen – FSV Werdohl 2:1 (0:0)

Im Duell der Namensvetter behielt der FSV aus Gerlingen die Nase vorne, bezahlte diesen Sieg aber teuer. Doch der Reihe nach. Trainer Hennecke musste seine Mannschaft nach dem Heimsieg gegen Brilon etwas umbauen. Für Christoph Sauermann rückte Marius Grebe ins Tor und den grippegeschwächten Pascale Stahl ersetzte Philipp Bredebach im Abwehrverbund. Dafür saß Christoph Brüser nach seiner Verletzung wieder auf der Bank.

Bei schönem Herbstwetter entwickelte sich eine eher zähe Partie. Die Gäste aus Werdohl standen hinten kompakt, gingen aggressiv in die Zweikämpfe und beschäftigten so die Biebergelf schon im Spielaufbau. Die Gerlinger versuchten es immer wieder mit schnellem Flügelspiel, konnten sich durch die agilen Außen Stephan Stettner und Marcel Laube dort auch ein ums andere Mal durchsetzen, doch gerieten die Flanken zu ungenau, so dass der großgewachsene Keeper der Gäste damit keine Mühe hatte.

Die größte Chance für die Hausherren hatte in der 11. Minute nach einer Flanke von der rechten Seite Lukas Rademacher, doch kam er nicht richtig hinter den Ball, so dass der Schuss eher unplatziert geriet. Auf der Gegenseite reklamierten die Gäste nach einer Aktion des Gerlinger Schlussmanns Elfmeter, doch der Schiedsrichter ließ weiterspielen.

Danach neutralisierten sich beide Mannschaften zusehends. Torchancen blieben auf jeden Fall Mangelware. Dafür nahmen die Nickligkeiten zu, so dass das Schiedsrichtergespann zu tun bekam.

Dann Schrecksekunde für die Biebergelf. Nach einem langen Ball in den Gerlinger Strafraum klärte Kapitän Florian Brüser vor einem Stürmer, beide gehen anschließend zu Boden und Gerlingens Abwehrchef blieb liegen. Bei der Aktion war er unglücklich vom Schuh seines Gegenspielers am Kopf getroffen worden, wurde mit einer blutenden Kopfwunde ausgewechselt und musste per Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht werden. Gute Besserung Prof!

Bis zur Halbzeit tat sich dann nicht mehr viel. 0:0.

Werdohl kam wacher aus der Pause und belohnte sich 5 Minuten nach dem Seitenwechsel mit dem 1:0. Die Biebergelf konnte einen Einwurf nicht richtig klären, die Gäste schalteten schnell um, Pass auf die rechte Seite. Der Spieler geht in den Strafraum und schließt trocken mit einem Schuss ins lange Eck ab (55.).

Die Heimmannschaft schüttelte sich kurz und hätten fast postwenden die richtige Antwort gefunden. Doch der Gewaltschuss von Steffen Scheppe touchierte nur den Außenpfosten (57.). Und wenn es aus dem Spiel heraus nicht klappt, dann sollte man es mal mit Standards probieren. 60. Minute, Foul an Marcel Laube an der linken Strafraumkante. Freistoß für Gerlingen, Philipp Bredebach läuft an und dreht den Ball wunderschön um die Mauer ins Eck. 1:1! Top!

Und weiter gings mit ähnlichem Muster. 66. Minute, Lukas Rademacher startet zu einem Solo und wird an der rechten Strafraumkante zu Fall gebracht. Wieder Freistoß für die Biebergelf. Diesmal legt sich Spezialist Matthias Beckmann das Leder zurecht. Der Torwart stellt seine Mauer und ist dann doch machtlos gegen den Schuss von Matthias Beckmann, der das Leder ins kurze Eck schlenzt. 2:1! Spiel gedreht und zwei schöne Freistoßtore geschossen.

Aber es ist noch ziemlich lange zu spielen. Werdohl löste den Abwehrverbund auf, stellt hinten auf 3er-Kette um und macht nun mächtig Druck auf die Gerlinger Hintermannschaft. Doch diese hält stand, außer einem Freistoß in der 74. Minute und einem Gewimmel im Strafraum in der 82. Minute kam nicht wirklich Gefährliches vor das Tor von Torsteher Grebe. Den Gerlingern boten sich einige Konterchancen, doch ein weiteres Tor wollte für die Heimelf nicht fallen. Und als das Leder dann doch im Tor lag, hatte der Schiedsrichter vor dem Kopfball von Lukas Rademacher auf Abseits entschieden.

So blieb es weiter offen. 3 Minuten Nachspielzeit mussten die Gerlinger überstehen. Und hier ereilte sie der nächst Nackenschlag. Nach einem abgelaufenen Ball blieb Hendrik Boßert im Rasen hängen und verdreht sich den Fuß. Mit dickem Knöchel musste er das Feld verlassen und sein Team in Unterzahl die Partie über die Runden bringen. Gute Besserung! Hier nochmal herzlichen Dank an den Physio der Gäste, der sofort zum Gerlinger Abwehrspieler eilte und ihn behandelte! Starke Aktion!

Dann wars geschafft, mit großem Einsatz hat man das Spiel gedreht, drei Punkt eingefahren und sich auf Platz 4 der Tabelle verbessert. Nächste Woche wird die Hürde höher, wenn es zum BSV Menden geht.

Aufstellung: Grebe – Bredebach, Boßert, F. Brüser (C. Brüser), Beckmann – Stettner, Schöler (Ohm), Scheppe (Zimmermann), Schuchert, Laube – Rademacher

 

FSV Gerlingen II – SV Rahrbachtal 1:5 (1:2)

Unsere Zweite hatte den Tabellenzweiten der Kreisliga B zu Gast. Doch das schien das Team von Trainer Niederschlag zunächst nicht zu beeindrucken. Ganz im Gegenteil, denn bereits nach 8 Minuten ging man durch ein Tor von Johannes Heine mit 1:0 in Führung. Und man spielte weiter munter nach vorne. Leider kam dabei nichts Zählbares zustande. Im Gegenteil, die Gäste drehten durch einen Doppelschlag in der 21. und 18. Minute die Partie. Mit dem knappen Rückstand für die Hausherren ging es dann in die Pause.

Leider wurde es nach dem Seitenwechsel nicht besser für den FSV. Rahrbachtal blieb spielbestimmend und legte in der Schlussphase nach. Dem 1:3 aus Gerlinger Sicht (80.) folgte ein Eigentor zum 1:4 (82.). Das 1:5 fiel dann in der 91. Minute. Das wars. Mund abwischen und dann am Donnerstag im Spiel gegen Dünschede nachlegen.

Aufstellung: Keseberg – Beutler (Klein), L. Grebe, Quast, D. Tautz (Plaßmann) – Kirchhoff, Heine, Basoglu, Zeppenfeld, Kisek . C. Tautz

 

Damen SG Lütringhausen/ Oberveischede/ Kleusheim – FSV Gerlingen 7:2 (2:0)

Nichts zu holen gab es für unsere Damen bei der SG in Lütringhausen. Bereits zur Pause lag man mit 2:0 hinten und kassierten nach dem Seitenwechsel per Doppelschlag (42./54.) das 3:0 und 4:0. Danach konnten die Damen vom Bieberg die Partie offener gestalten und durch Lena Sieler und Kim Klein auf 2:4 aus Gerlinger Sicht verkürzen (62./70.). Doch der Umschwung kam nicht. Stattdessen kassierte man noch 3 Tore und musste die Rückreise mit einer 7:2-Niederlage antreten. Mit 1 Punkt belegt man den 7. Tabellenplatz.

Aufstellung: Lapp – Weber, K. Michler, Schneider (Teubner), Sieler – Germann, Klein, Quast, Hüttemann, Schlechtinger – Pechmann

 

Berichte: Stephan Schwenke